Verdienter Heimsieg gegen Suhr Aarau zum Abschluss der Hauptrunde
Marco Ellenberger
01 Apr. 2026
Der TSV St.Otmar hat das letzte Spiel der Hauptrunde deutlich gewonnen. Die St.Galler setzten sich vor 1'000 Fans in der Kreuzbleiche gegen den HSC Suhr Aarau mit 31:23 (14:7) durch. In den Playoffs (ab 8./9. April) trifft St.Otmar auf Pfadi Winterthur.

Tobias Wetzel bringt Emotionen in die Deckung. (Tobias Zeltner, 11.10.2025)
Der Mannschaft von Trainer Michael Suter glückte am Mittwochabend ein von A bis Z überzeugender und breit abgestützter Auftritt. Mit einer starken Defensive als Basis erspielte sich St.Otmar schon bis zur Pause eine deutliche Führung: In den ersten 30 Minuten liessen die St.Galler bloss sieben Gegentore zu. Michael Suter wechselte viel durch und setzte bereits in der ersten Halbzeit sämtliche 14 Feldspieler ein. Und das Team zahlte das Vertrauen mit Konsequenz und Einsatzbereitschaft zurück. Einen schwierigen Start (1:2 nach fünf Minuten) korrigierte Gelbschwarz umgehend. Nach zehn Zeigerumdrehungen stand es 5:2, und der Match verlief fortan in klaren Bahnen.
St.Otmar, das in dieser Saison nach deutlichen Pausenführungen schon mehr als einmal die Pace nicht durchziehen konnte, liess diesmal nämlich nie nach. Der HSC, für den es im Kampf um die Playoffs um alles oder nichts ging, zeigte zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Reaktion. Aber die St.Galler boten den Aargauern nichts mehr an. Nur ganz kurz, als der Vorsprung von 16:9 auf 16:12 schmolz, brauchte es ein Time-out und eine neue Fokussierung. Diese folgte aber sogleich, und danach liess das Heimteam unter der Regie des starken Alexander Möller nichts mehr anbrennen. Der Maximalvorsprung betrug beim 28:18 (54.) satte zehn Tore.
Michael Suter blieb seiner Linie treu und wechselte auch in der zweiten Halbzeit stetig durch. Nevio Niederer, Moritz Heinl oder Andrin Dörwaldt erhielten viel Einsatzzeit und zeigten gute Leistungen. Beste Torschützen waren Carl Löfström und Joschua Braun mit jeweils sieben Treffern. Andreas Björkman Myhr war mit neun Paraden (35 Prozent) ein solider Rückhalt, der den Gästen mit zwei, drei starken Saves Mitte der zweiten Halbzeit auch noch den letzten Funken Hoffnung nahm. Der HSC Suhr Aarau muss nach dieser Niederlage (und weil GC Amicitia gleichzeitig gegen Stäfa gewann) den Gang in die Playouts antreten. St.Otmar kriegt es in den Playoffs als Sechstplatzierter der Hauptrunde mit den drittplatzierten Pfadi Winterthur zu tun.
Telegramm
TSV St.Otmar – HSC Suhr Aarau 31:23 (14:7)
Kreuzbleiche – 1'000 Zuschauer/innen – Sr. Hasler/Hungerbühler.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen St.Otmar; 3mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau.
St.Otmar: Björkman Myhr (9 Paraden), Jochum (ab 52.); Bolt, Tobler, Dörwaldt (4), Brülisauer (1), Niederer (2), Heinl (2), Löfström (7/3), Höning, Jessen (2), Alves, Schneider, Möller (4), Braun (7/4), Wetzel (2).
Suhr Aarau: Peric (1 Parade), Herceg (1 Parade), Ebert (6 Paraden); Sarlos (4/3), Kreuzer (1), Witczak (1), Knezevic (3), Maric (3), Läber, Stojanoski, Bieri (2), Gnehm (4), Völkle, Voelkin (2), Wolfgang, Popovski (3).
Bemerkungen: St.Otmar ohne Stroustrup, Lacok und Locher (alle verletzt). Peric hält Penalty von Braun (44./19:13).










