Rang 5 rückt für St.Otmar nach Heimniederlage ausser Reichweite

Marco Ellenberger

08 März 2026


Der TSV St.Otmar hat das Heimspiel gegen den BSV Bern deutlich mit 28:34 (14:18) verloren. Vor über 1000 Fans in der Kreuzbleiche kam Gelbschwarz nie wirklich auf Touren. In Tabelle ziehen die Berner damit davon – und von hinten klopft der RTV an.

Alexander Möller im Abschluss. (Felix Walker, 15.02.2026)

Mit einem Heimsieg hätten die St.Galler das Rennen um den fünften Platz (und damit um eine gute Ausgangslage in den Playoffs) noch einmal öffnen können. Nach der vierten Niederlage in Folge für St.Otmar ist dieser Drops nun aber gelutscht – und der Fokus muss in die andere Richtung gehen. Der RTV Basel hat den Rückstand auf die St.Galler dank einem Heimsieg gegen GC Amicitia Zürich auf nur einen Zähler verkürzt. Entsprechend viel Bedeutung kommt den beiden nächsten Auswärtsspielen St.Otmars bei GC Amicitia (11. März) und Stäfa (25. März) zu.

Die Geschichte der Partie gegen den BSV Bern in der erfreulich gut besuchten Kreuzbleiche ist leider rasch erzählt. St.Otmar führte zwar nach einer Viertelstunde noch mit 7:6, geriet aber bis zum Seitenwechsel bereits mit 14:18 in Rückstand. Und eine Reaktion darauf gelang auch im zweiten Durchgang nicht, im Gegenteil: Die Stadtberner bauten ihren Vorsprung weiter aus und führten nach einer Dreiviertelstunde bereits mit 29:17. Das zweite Time-out von Michael Suter innert fünf Minuten zeigte dann eine gewisse Wirkung. Mehr als Resultatkosmetik in den letzten zehn Minuten lag aber selbstredend nicht mehr drin.

St.Otmar fehlte es im Vergleich zu den Bernern vor allem in der entscheidenden Phase an Torhüterleistung, an Effizienz und ein Stück weit auch an der letzten Konsequenz in der Verteidigung. Die vom achtfachen Torschützen Nico Eggimann angeführten Gäste hatten immer wieder (zu) leichtes Spiel. Die St.Galler auf der anderen Seite versuchten sich in vielen Formationen und hatten am Ende zwölf verschiedene Torschützen in der Statistik, doch so wirklich wollte nach der eigentlich guten Startphase nichts mehr funktionieren. Bester Skorer der Ostschweizer war am Ende Carl Löfström mit sieben Treffern.

Telegramm

TSV St.Otmar – BSV Bern 28:34 (14:18)
Kreuzbleiche – 1'040 Zuschauer/innen – Sr. Abalo/Maurer.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen St.Otmar; 5mal 2 Minuten gegen Bern.
St.Otmar: Björkman Myhr (8 Paraden), Jochum; Bolt (1), Tobler, Dörwaldt, Brülisauer (2), Niederer (1), Heinl (2), Löfström (7), Höning (1), Jessen (2), Alves (1), Schneider (1), Möller (3), Braun (6/5), Wetzel (1).
Bern: Seravalli (12 Paraden), Fischer; Eggimann (8), Jauer (1), Kusio (6), Weingartner, Wanner (6/4), Strahm (1), Nyström (3), Rohr, Kalt (2), Corluka (3), Allemann (1), Schnyder (2), Gantner (1), Hirt.
Bemerkungen: St.Otmar ohne Lacok und Stroustrup (beide verletzt).