Max Höning wird Trainer bei Fides – und bleibt Spieler bei St.Otmar

Marco Ellenberger

02 Juni 2026


Im Hinblick auf die neue Saison kommt es beim NLB-Team des SV Fides zu einer Veränderung auf der Trainerposition: Max Höning (33) tritt die Nachfolge von Julian Rauch an; Höning wird gleichzeitig weiter für St.Otmar in der QHL spielen. Es ist ein weiteres starkes Zeichen für die Zusammenarbeit der Handballclubs der Stadt.

Max hoening
Max hoening

Auf der Suche nach einer optimalen Lösung und im Sinne der langfristigen Stärkung und Entwicklung einigten sich Max Höning, der SV Fides und der TSV St.Otmar auf ein gemeinsames Vorgehen, das alle Ebenen und Bedürfnisse berücksichtigt und den grösstmöglichen Nutzen für das grosse Ganze und alle Beteiligten bringt.

Für Max Höning, der neben seiner Spielerkarriere bereits in Deutschland im Nachwuchsbereich gearbeitet hatte und zuletzt Co-Trainer bei den U15-Elite-Junioren der Ostschweizer Handball Akademie (OHA) war, ergibt sich beim SV Fides kurzfristig die Gelegenheit, einen wichtigen Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu machen. «Es ist eine grosse Chance für mich, als Trainer im Aktivbereich Fuss zu fassen. Ich bin beiden Clubs sehr dankbar für diese Möglichkeit, das mir entgegengebrachte Vertrauen und die zukunftsorientierte Lösungsfindung», sagt er.

Für den SV Fides ist die Verpflichtung von Max Höning als Headcoach die optimale Nachfolgelösung für Julian Rauch, der in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat und sich nun bei seinem Heimatverein Bregenz in der höchsten österreichischen Liga einer neuen Herausforderung stellt. Mit Max Höning, der in der Region bestens vernetzt ist und der die Werte des bisherigen Wegs weiterträgt, rücken die Handball-Ostschweiz und die Clubs weiter zusammen.

Für St.Otmar stehen in dieser Rochade die langfristige Stärkung der Zusammenarbeit sowie auch die persönliche Entwicklung von Max Höning im Vordergrund. Gleichzeitig, und weil sich die Chance auf diese Veränderung erst in den vergangenen Wochen ergab, sind die St.Galler in den Planungen für die kommende Spielzeit aber auf die spielerischen Stärken des Linkshänders angewiesen, der als Captain und Abwehrchef zuletzt eine zentrale Rolle innehatte. Bei Terminkollisionen in der Meisterschaft ist die Priorität vorerst auf Einsätze im QHL-Team definiert.

«Im Sinne der Entwicklungen von Max, von Fides und der ganzen Region tragen wir selbstverständlich gerne unseren Teil zu einer Lösung bei, die dem langfristig ausgelegten Weg entspricht. Die Zusammenarbeit mit dem SV Fides in den vergangenen beiden Jahren war beispielhaft und bringt uns alle gemeinsam weiter. Mit dem nun vereinbarten Vorgehen können wir erneut auch einen wesentlichen Baustein zurückgeben», sagt Michael Suter, der Trainer und Sportliche Leiter von St.Otmar.