St.Otmar erarbeitet sich gegen Stäfa zwei budgetierte Punkte

Marco Ellenberger

16 Sept. 2026

Beitrag teilen

St.Otmar erarbeitet sich gegen Stäfa zwei budgetierte Punkte16 Sept. 2026Der TSV St.Otmar hat am Mittwochabend gegen Handball Stäfa einen nie gefährdeten 31:24-Heimsieg gefeiert. Die St.Galler waren trotz personeller Umstellungen das klar bessere Team und profitierten unte

Der TSV St.Otmar hat am Mittwochabend gegen Handball Stäfa einen nie gefährdeten 31:24-Heimsieg gefeiert. Die St.Galler waren trotz personeller Umstellungen das klar bessere Team und profitierten unter anderem von 20 Paraden von Andreas Björkman Myhr.

Andreas Bjoerkman Myhr gegen Pfadi
Andreas Bjoerkman Myhr gegen Pfadi

Es war vor etwas über 500 Fans eine eigenartige Startphase. St.Otmar erwischte einen guten Auftakt ins Spiel und musste in den ersten neun Minuten bloss einen Gegentreffer hinnehmen. Auf der anderen Seite sündigte Gelbschwarz aber mehrfach freistehend und konnte darum resultatmässig nicht davonziehen. Nach einer etwas wilden Phase mit Hin und Her festigten sich die Gastgeber aber je länger je mehr. Michael Suter musste auf den angeschlagenen Marcus Stroustrup verzichten – an seiner Stelle führte Alexander Möller (7) vorzüglich Regie. Auch Kreisläufer Carl Löfström (7) überzeugte einmal mehr.

Der auffälligste Mann auf dem Platz stand aber am anderen Ende des Spielfelds. Torhüter Andreas Björkman Myhr hielt von Beginn an überragend und zog seine Leistung über die gesamten 60 Minuten durch. Bis zum Schluss wehrte er 20 Bälle ab, was einer Quote von 48 Prozent entsprach. Neben mehreren freien Würfen profitierte er aber auch regelmässig von der starken Deckungsarbeit seiner Vorderleute, die die Stäfner in ungünstige Abschlusspositionen aus der zweiten Reihe zwangen. Ganz allgemein lag die Basis des Heimsiegs in der Verteidigung. So fielen auch die zahlreichen vergebenen Topchancen nie ins Gewicht.

St.Otmar brachte den Vorsprung im zweiten Durchgang souverän und nie gefährdet nach Hause. Michael Suter wechselte viel durch und liess seine Mannschaft wie gewohnt in verschiedenen offensiven Systemen spielen. Unter die Torschützen reihten sich so auch Nevio Niederer oder Mateo Ljubetic ein. Erwähnenswert sind auch die fünf Tore von Flügelspieler Andrin Dörwaldt. Dank den beiden Punkten hieven sich die St.Galler in der Tabelle auf den vierten Platz. Weiter geht es am kommenden Mittwoch auswärts gegen den RTV 1879 Basel – es wird eine weitere wegweisende Begegnung im Kampf um die Finalrunde.

Telegramm

TSV St.Otmar – Handball Stäfa 31:24 (17:13)
Kreuzbleiche – 510 Zuschauer/innen – Sr. Abalo/Maurer.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen St.Otmar; 1mal 2 Minuten gegen Stäfa.
St.Otmar: Björkman Myhr (20 Paraden), Lacok (für 1 Penalty); Bolt (1), Ljubetic (1), Dörwaldt (5), Brülisauer, Niederer (1), Heinl (3), Löfström (7), Höning (1), Alves (2), Schneider, Möller (7), Braun (2/2), Wetzel (1).
Stäfa: Frei (7 Paraden), Hein (2 Paraden); Herbst (6/3), Ardielli (4), Adler (1), Schönberg (1), Spörndli, Werthmüller (1), Ladan (2), Rinderknecht (1), Zimmermann, Pietrek, Bächtiger (3), Steiner (1), Gretler, Schuler (4).
Bemerkungen: St.Otmar ohne Jessen, Locher (beide verletzt) und Stroustrup (angeschlagen). Björkman Myhr hält Penalty von Herbst (30./17:13).