Schlechteres Ende für St.Otmar nach engem Spiel in Thun

Marco Ellenberger

03 Okt. 2026

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Schlechteres Ende für St.Otmar nach engem Spiel in Thun03 Okt. 2026Der TSV St.Otmar hat auswärts gegen Wacker Thun nach hartem Kampf unglücklich mit 23:25 (11:13) verloren. Für die St.Galler ist es die dritte Niederlage in Folge – sie bleiben in der Tabelle aber denn

Der TSV St.Otmar hat auswärts gegen Wacker Thun nach hartem Kampf unglücklich mit 23:25 (11:13) verloren. Für die St.Galler ist es die dritte Niederlage in Folge – sie bleiben in der Tabelle aber dennoch über dem Trennstrich.

Andrin Schneider gegen Kriens Luzern
Andrin Schneider gegen Kriens Luzern

Gelbschwarz nahm den Kampf in der Lachenhalle an und präsentierte sich gut eingestellt. Die Mannschaft von Trainer Michael Suter verteidigte stark und führte nach einer Viertelstunde mit 7:5, konnte aber insgesamt die derzeitigen offensiven Defizite nicht verbergen. Den St.Gallern fehlt es mitunter an Durchschlagskraft, an Cleverness und auch etwas an Abgezocktheit. Die Berner Oberländer, bei denen der ehemalige Kreuzlinger Drenit Tahirukaj mit sieben Toren überzeugte, schafften vor der Pause die Wende und lagen beim Seitenwechsel mit 13:11 in Führung.

St.Otmar gab sich aber trotz aller Herausforderungen nie auf und warf alles hinein. Zwischen der 48. und der 51. Minute tankten die Gäste in einer Partie mit beidseitig starken Deckungsreihen mit einer Aufholjagd vom 17:20 zum 20:20 noch einmal neue Moral. Aber es wollte auch dort nicht richtig Klick machen: Drei Zeigerumdrehungen später lag das Heimteam wieder mit 24:20 in Führung. Diese Hypothek konnten die St.Galler, trotz erneuter Reaktion, in den verbleibenden Minuten nicht mehr wettmachen.

Die Gäste konnten sich für ihren kämpferischen Auftritt und die gute Verteidigung mit bloss 25 Gegentreffern am Ende nichts kaufen. Bester Torschütze war Joschua Braun mit neun Treffern, sechs davon per Siebenmeter. Keeper Andreas Björkman Myhr zeigte mit acht Paraden ein solides Spiel, Andrin Schneider überzeugte am linken Flügel mit fünf Toren aus ebenso vielen Versuchen.

Für St.Otmar geht es am nächsten Mittwoch (20 Uhr, BBC Arena) mit dem Cupspiel auswärts gegen die SG GS/Kadetten Espoirs (NLB) aus Schaffhausen weiter. Danach steht am Samstag, 10. Oktober, das schwierige Auswärtsspiel beim verlustpunktlosen Tabellenführer HC Kriens-Luzern auf dem Programm.

Telegramm

Wacker Thun – TSV St.Otmar 25:23 (13:11)
Lachenhalle – 532 Zuschauer/innen – Sr. Félix/Lopez.
Strafen: Je 4mal 2 Minuten.
Thun: Winkler (9 Paraden), Hodler; Baumann (2), Dähler, Flavian Römer (1), Buck (5), Stettler, Besek (3), Guignet (1), Manse (2/2), Gruber (1), Leandro Römer, Lädrach, Meschke, Gadza (3), Tahirukaj (7).
St.Otmar: Björkman Myhr (8 Paraden), Lacok (nicht eingesetzt); Bolt, Dörwaldt, Brülisauer (1), Heinl, Stroustrup (1), Löfström, Höning (1), Jessen (3), Alves (2), Schneider (5), Möller (1), Braun (9/6), Wetzel.
Bemerkungen: St.Otmar ohne Nieder, Ljubetic (beide angeschlagen) und Locher (verletzt).