St.Otmar gewinnt einen mitreissenden Fight gegen den HSC

Marco Ellenberger

24 Okt. 2026

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St.Otmar gewinnt einen mitreissenden Fight gegen den HSC24 Okt. 2026Der TSV St.Otmar hat das wichtige Spiel am Trennstrich gegen den HSC Suhr Aarau vor knapp 1'000 Fans in der Kreuzbleiche nach hartem Kampf mit 33:31 (15:16) gewonnen. Die St.Galler verbessern sich dam

Der TSV St.Otmar hat das wichtige Spiel am Trennstrich gegen den HSC Suhr Aarau vor knapp 1'000 Fans in der Kreuzbleiche nach hartem Kampf mit 33:31 (15:16) gewonnen. Die St.Galler verbessern sich damit in der Tabelle vorerst auf Rang fünf.

Heinl gc amicitia
Heinl gc amicitia

Nach einem erfrischenden Start und 5:2-Führung nach fünf Minuten entglitt St.Otmar unter den Augen des ehemaligen Welthandballers Filip Jicha, der am Generations-Anlass zu Gast war, je länger je mehr die Kontrolle über die Partie. Die St.Galler konservierten zwar die Führung über längere Zeit, es fehlte aber vorab an Unterstützung von der Goalieposition und folgedessen an defensiver Stabilität. Andreas Björkman Myhr und Aleksandar Lacok kamen in den ersten 30 Minuten auf nur eine Parade – der HSC mit den starken Alessio Lioi (9) und Martin Popovski (6) schaffte vor dem Seitenwechsel die Wende und führte zur Pause mit 16:15.

Die Mannschaft von Trainer Michael Suter, der neben Simon Locher auf die kranken oder angeschlagenen Jan Brülisauer, Miguel Alves und Alexander Möller verzichten musste, nahm den Kampf und die Herausforderung an und kam verbessert aus der Kabine zurück. In einem Abnützungskampf zweier Teams auf Augenhöhe erarbeitete sich Gelbschwarz mit fortlaufender Spieldauer immer mehr die erhofften Vorteile. Angeführt von den herausragenden Moritz Heinl (8) und Marcus Stroustrup (7) erspielte sich St.Otmar nach einer Dreiviertelstunde beim Stand von 26:21 erstmals ein kleines Polster.

In jene Phase fielen auch zwei Rote Karten gegen den HSC Suhr Aarau – Popovski (43.) und Oscar Witczak (47.) – nach jeweils harten Verteidigungsaktionen. Die Ausschlüsse setzten bei den Gästen aber eher zusätzliche Energie frei als dass sie eine Schwächung waren; es wurde tatsächlich noch einmal eng. Die St.Galler brauchten nicht zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung von Keeper Andreas Björkman Myhr, dem im zweiten Durchgang acht Paraden gelangen und der vier Minuten vor dem Ende beim Stand von 30:28 einen Penalty von David Hrachovec abwehrte. In der mitreissenden und spannenden Schlussphade brachte St.Otmar den wichtigen Heimsieg schliesslich verdientermassen über die Zeit.

Gelbschwarz hielt damit wie vor Wochenfrist gegen GC Amicitia Zürich dem grossen Druck dank einer starken Kollektivleistung stand. Mit den zwei Punkten distanzieren die St.Galler den HSC Suhr Aarau in der Tabelle auf vier Zähler. Auch wenn es am Trennstrich weiter eng zu und her geht, hat sich die Ausgangslage für St.Otmar deutlich verbessert. Nach der Nationalmannschaftspause folgt am 11. November mit dem Auswärtsspiel in Stäfa sogleich der nächste wegweisende Match.

Telegramm

TSV St.Otmar – HSC Suhr Aarau 33:31 (15:16)
Kreuzbleiche – 934 Zuschauer/innen – Sr. Baur/Kappler.
Strafen: 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation (Wetzel/58.) gegen St.Otmar; 2mal 2 Minuten plus zwei Rote Karten (Popovski/43. und Witczak/47.) gegen Suhr Aarau.
St.Otmar: Björkman Myhr (9 Paraden), Lacok; Bolt (3), Alder, Dörwaldt, Niederer (1), Heinl (8/1), Stroustrup (7), Löfström (4), Höning, Jessen (3), Schneider (3), Braun (3), Wetzel (1).
Suhr Aarau: Scheidiger (5 Paraden), Schneider (2 Paraden); Läber, Reichmuth (2), Witczak (1), Müller, Popovski (6), Maric (3), Hrachovec (7/3), Voelkin, Quni (1), Völkle, Wolfgang, Ugiagbe (2), Wiederkehr, Lioi (9).
Bemerkungen: St.Otmar ohne Alves, Brülisauer, Möller und Locher (alle verletzt/krank/angeschlagen). Scheidiger hält Penalty von Braun (8./5:3). Björkman Myhr hält Penalty von Hrachovec (57./30:28).