U19 Elite: Berg- und Talfahrt

25.02.2016

Der Sport ist manchmal unlogisch, unlogischer geht es fast nicht mehr.

Angefangen hat die Geschichte vor einer Woche in Schaffhausen. Gut vorbereitet reiste die U19-Elite nach Schaffhausen im Wissen mit einer guten Leistung die zwei Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Doch es kam ganz anders. Derart gehemmt und reduziert in der Offensive wurden die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Kein Tempo, keine Dynamik, von der Spielfreude nichts zu sehen. Einzig die Defense funktionierte, aber das war gegen die Kadetten, welche über das ganze Spiel äusserst clever agierten, zu wenig. So setzte es eine 23:24 Niederlage ab und die zwei Punkte gingen zu Recht an die Schaffhauser.

Am vergangenen Samstag trat das Team gegen den BSV Bern an. Und wieder genügte die Mannschaft nur in der Verteidigung. Im Angriff hingegen wollte gar nichts glücken. Die Berner sind zwar der Meinung sie hätten ein Bollwerk gestellt, mehr als eine robuste und offensive Deckung war das nicht. Die Energie der Jungs reichte leider nur für hinten, im Spiel nach vorne war wiederum nichts von der Spielfreude und dem variablen Spiel zu sehen. Sehr bitter, wenn sich ausgerechnet in den entscheidenden Spielen die Grippewelle über die Rückraumspieler ausbreitet. Trotz Pausenrückstand kämpften sich die Jungs mit einer sehr guten Verteidigung auf 16:16 zurück. Das war’s dann, nach 50 Minuten war die Energie weg und das Spiel ging mit 16:21 verloren. Der Frust war entsprechend gross. Zu akzeptieren es nicht in den eigenen Händen zu haben, ist mental eine riesige Herausforderung.

Am Sonntagmorgen zeigte das Krankenbulletin keine Besserung und als Gegner reiste einen Tag nach der frustrierenden Niederlage ausgerechnet der Leader aus dem Aargau an. Eine mögliche Spielverschiebung war nicht möglich und so musste das Team reduziert die Challenge, welche im Vorfeld nahezu unlösbar schien antreten. Ob mit der Umstellung in der Deckung oder einfach irgendwo in den Köpfen der Spieler der sogenannte Schalter gefunden worden ist, es wird auf ewig ein Rätsel bleiben. Die 60 Minuten gegen den HSC Suhr Aarau sind nicht zu erklären. Der Trainer fand am Sonntag ein verwandeltes Team vor, das sich mit einer bemerkenswerten Willensleistung gegen alle Widerstände stemmte und sich durchbiss. Es schien als könne das Team nichts aufhalten und die Jungs spielten sich den angestauten Frust von der Seele. Mit 15:8 ging es in die Pause, mit 31:17 endete das Spiel.
Die Otmärler spielten aus einem Guss, mit einer bissigen und konsequenten Defense kämpften die Jungs um jeden Ball. Im Verlaufe des Spieles verflogen die Zweifel und das Team spielte jenen Handball, welcher nach der Vorrunde zu Platz 1 geführt hatte. Die Erleichterung über das wieder gefundene Spiel war beim ganzen Team merklich spürbar. Und so stand die U19 am Schluss eines intensiven Wochenendes glücklich auf dem Berg und genoss die sonntägliche Sonne.

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