Trainingslager in Flensburg 2

26.10.2015

Die Reise nach Norden hat sich mehr als gelohnt.

Berichterstattung aus Flensburg Teil 2:

Nach dem anstrengenden Tag in Hamburg stand am Dienstag ausschlafen auf dem Programm. Die Spiele vom Vortag hatten einiges an Energie gekostet.
Zwischen Frühstück und Mittagessen folgte eine Videobesprechung in welcher einige Spielsituationen besprochen wurden.
Am Nachmittag bestiegen wir wiederum den Bus und machten uns auf in den Norden. Die dänischen Nachwuchsteams von Esbjerg waren unser Reiseziel. Zeitlich ein wenig knapp trafen wir am Zielort ein und so war die Vorbereitung von einiger Hektik begleitet. Die U19 musste zuerst ran und es war schnell klar, dass die Dänen einen ganz anderen Handballstil pflegten. Mit der Schnelligkeit und der enorm hohen Passgeschwindigkeit hatten wir so unsere liebe Mühe. Doch die Jungs fingen sich schnell und mit einer aggressiven Deckung erreichten wir ein 12:11 zur Pause. Das Spiel war ziemlich hart, denn die beiden dänischen Schiedsrichter hatten keine Muse Foulspiele zu pfeifen. Nach einer 4 Tore Führung bremsten uns die Schiedsrichter ein und das Heimteam konnte walten und schalten wie es wollte. Trotzdem wäre ein Sieg möglich gewesen. Leider waren die letzten 5min ungenügend und so resultierte eine 26:29 Niederlage. Die U17 zeigte sich verbessert gegenüber dem Vortag und gewann ein enges Spiel verdient mit 29:28. Einen klaren Sieg erreichte die U15, welche eine gute Leistung zeigte.

Am Mittwoch war erneut ausschlafen und erholen angesagt. Nach dem Mittagessen folgten weitere Trainingseinheiten und im Anschluss daran spielte die U19 gegen die A-Jugend von Flensburg. Bei den Flensburgern fehlten einige Stammspieler was uns ermöglichte, mit einer teilweise sehr guten Leistung ein 32:32 zu erreichen. Wiederum schwache Schlussminuten mit zu vielen Fehlern verhinderten einen Sieg.
Danach ging es eiligst zum Abendessen um anschliessend pünktlich in der Flens-Arena zu sein. Das Champions-League-Spiel gegen Besiktas Istanbul stand an. Der Gegner war jedoch zu schwach als dass ein spannendes Spiel hätte entstehen können. Ein Erlebnis war es aber auf jeden Fall und nach Spielschluss nutzten viele Jungs die Möglichkeit, die Spieler hautnah auf dem Spielfeld zu erleben. Autogramme waren gestern, heute sind Selfies angesagt. Die Stars aus dem Fernseher mal live zu erleben ist immer wieder eindrücklich. Die heutigen Spitzenhandballer sind zum Teil unglaubliche Maschinen, muskulös und vollständig austrainiert. Wahnsinn.

Der Donnerstag startete mit weiteren Trainingseinheiten. Am Nachmittag stand für die U15 ein Spiel gegen die Flensburger an. Diese waren zu gut und die Jungs verloren mit 5 Toren. Auch die U17 hatte ein weiteres Spiel vor sich. In einem Vorort von Flensburg traten sie gegen eine regionale Auswahlmannschaft an. Licht und Schatten wechselten sich munter ab. Es waren sehr viele Fehler zu verzeichnen, was vermutlich mit dem harzlosen Ball zu tun hatte.

Irgendwie ging die Woche viel zu schnell vorbei und mit dem Freitag brach auch der letzte Tag an. Nach weiteren Trainingseinheiten standen die letzten beiden Spiele auf dem Programm. Die U19 spielte gegen die U17 der Flensburger. Es gelang nochmals eine gute Leistung auch wenn die Fehlerquote allmählich in die Höhe stieg. Das Spiel wurde trotz einiger Fehler klar gewonnen.
Gegen ein Team aus der Region trat die U17 an. Wobei dieses Team überraschen gut spielte. Auf alle Fälle hatten die Jungs grosse Mühe und konnten nicht verbergen, dass sich die Energiereserven dem Ende neigten. Zum Schluss stand eine knappe Niederlage zu Buche
Nachdem alles aufgeräumt, die Taschen gepackt und das Abendessen beendet war, machte sich der ganze Tross um 20.30 auf den Heimweg. Ohne Zwischenfälle erreichte der Bus St. Gallen und das Trainingslager war damit Geschichte.

Die Reise in den Norden hat sich vollends gelohnt. Wenn auch mit einigem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden, diese Woche hat die Erwartung in allen Belangen erfüllt. Während der ganzen Woche herrschte eine ruhige und angenehme Stimmung. Es gab keinen einzigen Zwischenfall zu beklagen und die Liste der Verletzten blieb leer. Die Nachwuchsabteilung des TSV St. Otmar wächst allmählich zusammen und eine gute Gruppendynamik hat sich eingestellt. Zurück bleiben tolle Erinnerungen, lustige Momente und viel Vorfreude auf das nächste Jahr.

In 12 Monaten heisst es dann wieder moin moin Flensburg.


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