U13: Digital Design Cup in Schwerin

10.06.2014

Viele nachhaltige Eindrücke auf und neben dem Spielfeld...

 

Endlich wurde das ersehnte Abfahrtsignal des Zuges nach Schwerin gegeben und die grosse Schar, zusammengesetzt mit Junioren und erwartungsvollen Eltern, konnten sich auf die lange Fahrt einstellen. Die Reise verlief sehr animiert und niemand verfiel während diesen langen Stunden in eine Reisedepression. Im richtigen Moment fuhr der Zug an diesem späten Nachmittag vorbei an Meer, Brücken, majestätischen Gebäuden, Hafen und an bunten Mischungen von Weltstadtbildern. Die Reisegruppe wurde richtig lebendig ob dieser Einfahrt in Hamburg, und die Reise endete nach Fahrplan in Schwerin.
Noch war die Müdigkeit des langen Tages verbannt, denn es war immer noch sehr hell, obwohl die Uhr 21.00 Uhr anzeigte. Nach einem Pizzaschmaus und kurzem Herumtoben im Freien folgte der Zimmerbezug und schliesslich- in der Vorfreude des kommenden Tages- der wohlverdiente Schlaf.
Mit der Tagwache um 06.45 Uhr und einem Frühstück folgte die Eröffnungszeremonie und die Überführung in „unsere“ Halle. Das erste Spiel wurde gegen die SG Flensburg-Handewitt angepfiffen.
Wie erwartet, starteten die Flensburger sehr offensiv und bewegten sich äusserst agil. Schnell war ersichtlich, dass der Gegner gewohnt war, sich auf dem normalen Spielfeld zu bewegen. Für die Otmärler bedeutete dieses Auftaktspiel den ersten Gehversuch auf dem normalen Spielfeld. Dadurch gestaltete sich das Geschehen zu Beginn als eine einseitige Angelegenheit. Nach einer gewissen Spielzeit aber fanden sich die St. Galler immer besser im Spiel zurecht und erzielten einige brillante Tore.
Im zweiten Spiel zeigte sich das gleiche Bild: Beginn verhalten und abtastend mit einem erwarteten Rückstand. Aber mit fortlaufender Spieldauer und wachsendem Selbstvertrauen wurde das Spiel positiv gestaltet und der erste Sieg rückte näher. Das im Training erworbene Passen/Laufen konnte nun vermehrt eingesetzt werden und so wurde das erste Spiel, wenn auch äusserst knapp, gewonnen. Im zweiten Spiel gegen den nochmaligen Gegner aus Flensburg stemmten sich die Schweizer vehement und erfolgreich gegen den übermächtigen Gegner. Bis zur Pause lagen sie nur mit 3 Toren im Hintertreffen, nachdem sie absolut ebenbürtig gespielt hatten. Nach dem Wechsel konnten die Otmärler nicht mehr ganz mithalten und verloren zum Schluss deutlich. Immerhin die Feststellung: „auch wir können Handball spielen!“
Das dritte Spiel gegen den nochmaligen Gegner aus Bützow musste entscheiden, in welchem Rang die St. Galler den morgigen Tag in Angriff nehmen konnten. Konzentriert und mit guter Selbsteinschätzung ging das Team ans Werk und fuhr einen überzeugenden Sieg ein. Die überschäumende Freude war verständlich.
Die beiden Spiele am Sonntag waren dann eine Nummer zu gross. Es fehlte manchmal nur wenig und doch kosteten uns diese Fehler die Tore. Das männliche Schiedsrichterpaar entschied in vielen entscheidenden Momenten einfach gegen die Otmärler.
Das Turnier wurde im achten Rang abgeschlossen. Rückblickend darf von einem tollen Erfolg gesprochen werden, weil das Otmar Team noch nie auf dieser Stufe auf dem grossen Feld gespielt hatte. Training und Spiel bedeuten etwas anderes. Letzte Saison genügte ein Pass vor das Tor, jetzt mussten verschiedene Pässe zum Torerfolg führen. Es fehlte noch an der Konstanz, doch dies kann im Training nachgeholt werden. Einige Junioren zeigten verblüffende Spielübersicht, gepaart mit eindrucksvoller Technik und dies stimmt den Trainer sehr zuversichtlich.
Die Organisatoren haben ein tolles Turnier geboten. Immerhin waren über 32 Mannschaften gemeldet, verteilt auf 4 Spielhallen. Ebenfalls haben alle Teams plus Begleitung in Schwerin übernachtet. Unsere Mannschaft wurde vorzüglich betreut mit Fahrdienst, persönlicher Aufmerksamkeit, Informationen und Vielem mehr. Die Verpflegungen in den Hallen war bestens organisiert und umfangreich gestaltet. Die Schweizer wurden von einer grossen Fangruppe immer wieder laut angefeuert. Die Verwandten von Felix und Elia reisten extra für dieses Turnier in Schwerin an. Herzlichen Dank.
Das Abendessen am Sonntagabend entsprach nicht unbedingt unseren Wünschen-, gerne hätten wir nach dem langen Tag etwas Warmes gegessen.
Die Rückfahrt wird noch lange alle erinnern, denn wenn einer eine Reise tut, kann er etwas erzählen! Der Zug nach Hamburg verspätete sich nämlich um zwei Minuten und die Verbindung nach Stuttgart wurde dadurch verpasst. Vorbildlich war die Geduld und Toleranz der Reisegruppe und ihre Bereitschaft, sich der neuen Situation mit positiver Einstellung anzupassen. Das pulsierende Leben im Bahnhof und die Aussicht auf einen Mac halfen dazu. Es bedeutete aber auch verspätete Heimkehr, keine reservierten Plätze und eine Fahrt ins Ungewisse, ob die angegebenen Verbindungen noch klappen würden.
Anstatt um 20.00 Uhr, kehrte die zufriedene Reisegruppe wohlbehalten um 22.00 Uhr in St. Gallen zurück. Aufgestellt, mit vielen positiven Eindrücken und vielleicht etwas müde…….
Katja, Pascal, Anja und Sandra unterstützten mit ihrer aufbauenden Teilnahme diese Reise und das Turnier.
Wer weiss, vielleicht planen wir die nochmalige Teilnahme am Digital Design Cup im Jahre 2015 wieder?
Thomas Frey

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