Fleissleisung schlecht belohnt

10.10.2011

St. Otmar ist nahe dran, auswärts gegen Kriens die Überraschung zu schaffen. Im Endspurt geht den St. Gallern aber der Schnauf aus, und sie verlieren mit 25:31.

ROLAND BUCHER/KRIENS

HANDBALL. Kriens, der selbsternannte Titel-Mitfavorit, hatte das Gästeteam 40 Minuten resolut auf Distanz gehalten, führte zu diesem Zeitpunkt deutlich mit 21:14. Doch unter der Regie von David Parolo schlichen sich die St. Galler innerhalb von zehn Minuten mit sechs Treffern in Serie wieder auf 20:21 heran.

«Kriens war am Boden, wir hätten nur noch durchziehen müssen. Doch dann haben sich bei uns Leichtsinnsfehler eingeschlichen, wurde der Drang zum Tor wieder zu gering», sagte St. Otmars Spielertrainer Jan Filip. «Um einen Widersacher des Formats von Kriens zu besiegen, braucht es mehr als einen zehnminütigen Kraftakt. Nämlich 60 Minuten Konstanz.»

Immerhin: St. Otmar beeindruckte mit einer veritablen Fleissleistung und entlockte Kriens-Trainer Torben Winther mit seiner Aufholjagd ein spontanes Lob: «Die St. Galler haben heute gezeigt, dass sie diese Saison der erweiterten Spitzengruppe angehören. Es war für uns ein hartes Stück Arbeit.»

Zu viele Fehlversuche
Dass St. Otmar nur die Ehrenmeldung blieb, wichtige Punkte im Kampf um einen Finalrundenplatz aber verloren gingen, hatte konkrete Gründe. Regisseur Parolo beispielsweise deutete sein enormes Potenzial nur phasenweise an, Aliaksei Usik kam viel zu spät richtig in die Gänge und benötigte zehn Versuche für seine vier Treffer, Goalie Thomas Isenrich, der zu Beginn des Spieles einige Gegenstösse der Krienser grossartig entschärfte, war in der Endphase nicht mehr der benötigte Rückhalt.

Schaulaufen der Gäste
So wurde die Partie, die einige Augenblicke auf Messers Schneide stand, am Schluss unter der Regie der beiden Krienser Talente Nicolas Raemy und Sven Hess zum Schaulaufen der Gäste. «Wir müssen uns nicht schämen, wir haben einem starken Gegner viel abverlangt. Ich bin stolz, wie wir nach dem scheinbar hoffnungslosen Sieben-Tore-Rückstand Charakter gezeigt und Kriens noch ein bisschen geärgert haben. Aber zufrieden kann ich trotzdem nicht sein, denn am Schluss zählen die Punkte», sagte Spielertrainer Filip.

St. Galler Tagblatt vom 10.10.2011
 

 

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